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äquivalent

Das Adjektiv äquivalent stammt von dem mittellateinischen Wort aequivalens ab, was auf die lateinische Kombination aus aequus (gleich) und valere (wert sein) zurückzuführen ist. Im heutigen deutschen Sprachgebrauch bedeutet es „gleichwertig“. Weitere Synonyme sind „angemessen“, „entsprechend“, oder „von entsprechendem/gleichem Wert“.

Die Verwendung ist immer im Kontext von Vergleichen nützlich. Speziell in der Mathematik oder Chemie ist oft von äquivalenten Mengen die Rede, was in diesem Sinne bedeutet, dass die beschriebenen Mengen der Elemente einander umkehrbar eindeutig zugeordnet werden können.

Um die Kompatibilität der Studiengänge zu gewährleisten, gibt es trotz den standardisierten Abschlüssen (Bachelor/ Master) noch Listen, die äquivalente Leistungen entschlüsseln.

Lohn muss äquivalent sein – nur mit was?

Der Betriebswirt Erich Kosiol hat 1962 das Äquivalenzprinzip eingeführt: Der Lohn müsse mit dem Anforderungsgrad einerseits und dem Leistungsgrad andererseits zusammenhängen.
Stephan A. Jansen, Merkwürdigkeiten aus den Manegen des Managements: Reize der Anreize, brand eins 04/2009.

Äquivalent“ und „gleichwertig“ sind zwei äquivalente Ausdrücke.

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