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Eremit

Ein Eremit ist ursprünglich eine Person, die in Abgeschiedenheit lebt und sich dem Treiben der Welt entzieht, um sich zurückgezogen ihrer jeweiligen Religion widmen zu können, sich also etwa in Meditation zu üben, zu beten oder die Beziehung zu Gott zu suchen. Weiterhin können mittlerweile auch ohne religiösen Grund zurückgezogen lebende Menschen als Eremiten bezeichnet werden.

Der Begriff geht zurück auf das gleichbedeutende lateinische eremita.

Die Zhongnan-Berge im Herzen Chinas gehörten in den Zeiten der Kaiserreiche zu den Sehnsuchtsorten des spirituellen Lebens. 800 Jahre ist es her, dass dort die ersten daoistischen Mönche als Eremiten hinzogen. Heute, in Zeiten der Geschwindigkeit, der Industrialisierung, der Massenkommunikation, werden die Einsiedler wieder bewundert.
ZEIT online, 03.12.2012 – 15:40 Uhr.

Er fristete ein stilles Eremitendasein, übte sich in Askese und verbrachte täglich viele Stunden in tiefer Meditation.

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