Inklusion

In der Pädagogik und der Soziologie steht Inklusion für die gelungene Verknüpfung heterogener Gesellschaftsgruppen miteinander, beispielsweise das gemeinsame Unterrichten von behinderten und nicht behinderten Kindern in Bildungsstätten.

Durch das Miteinbeziehen von Personen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen und die Anpassung der Umwelt an diese Gegebenheiten wird Chancengleichheit und das Recht auf selbstbestimmte Teilnahme am sozialen Leben gewährt.

Inklusion stammt aus dem Lateinischen (inclusio) und bedeutet „Einschluss“. Im Gegensatz dazu steht die „Exklusion“, also der „Ausschluss“.

Das Konzept der Kita ist ein gutes Beispiel für gelungene Inklusion.

Im Zuge der Inklusionsdebatte wurde in dem Einkaufszentrum ein zusätzlicher Fahrstuhl eingeplant.

„Dabei ist die Inklusion, die Integration Behinderter im Alltag wie im Arbeitsleben, von den Vereinten Nationen zum Menschenrecht erklärt worden: Für Rollstuhlfahrer werden Rampen und Fahrstühle gebaut, Schulen müssen bald behinderten Kindern genauso offenstehen wie nicht behinderten.“
Stefanie Schramm, Mitten ins Leben, Zeit.de, 16.11.2013.

 

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