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Ambivalenz

Im Allgemeinen bezeichnet das Substantiv Ambivalenz eine Zwiespältigkeit oder Doppeldeutigkeit.

In der Psychologie und der Psychiatrie versteht man unter Ambivalenz das Vorherrschen von inneren Spannungen, die durch das Nebeneinanderbestehen von gegensätzlichen Wünschen, Gefühlen und Vorstellungen hervorgerufen werden.

Das Gegenwort zu Ambivalenz ist Eindeutigkeit.

Ambivalenz stammt aus dem Lateinischen und ist zusammengesetzt aus den Wörtern ambo (beidseitig) und Valenz (Wertigkeit).

Die vorherrschende Ambivalenz in seinen Aussagen ist zum Verrücktwerden.

Das Krankheitsbild ist geprägt durch emotionale Ambivalenz.

Ein Arzt ist eine fesselnde, imponierende und manchmal auch verstörende Gestalt. Kinder erleben es vermutlich besonders stark, diese Ambivalenz aus Aura und Autorität, aus Heil und Schmerzen bringend.
Christian Weymayr, Sag mal aaaaaaah!, brandeins, 01/2013

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