impertinent

Das Adjektiv impertinent bedeutet „unverschämt“, „vorlaut“ oder „frech“. Es kann verwendet werden, um Personen sowie deren Verhalten und Handeln zu beschreiben.

Der Begriff geht zurück auf das lateinische impertinens (nicht dazugehörig, nicht sachdienlich).

Auf die Ermahnung der Lehrerin wusste er außer einem impertinenten Grinsen nichts zu entgegnen.

Sein ständigen, impertinenten Sticheleien sind für die Kollegen schwierig zu ertragen.

Immer wieder schien in den Fragen die Unterstellung auf, sie – die Kanzlerin – sei in der Politik kaum sichtbar. Gerhard Schröder wäre bei der dritten entsprechenden Äußerung patzig geworden, hätte sich persönlich angegriffen gefühlt und den Kamm aufgestellt. Helmut Kohl hätte es impertinent genannt und es sich verbeten. Merkel nahm es gelassen, entschärfte mit Scherzen die Stimmung, blieb sachlich.
Kai Biermann (2007), Die Montessori-Kanzlerin, ZEIT online.

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