kontemplativ

Das Adjektiv kontemplativ bedeutet „beschaulich“, „untätig“ oder „besinnlich“.

Eine kontemplative Stimmung ist dabei von ruhigem, fast meditativem Charakter geprägt und eine Zeit der Besinnung und Beschäftigung mit geistigen Inhalten.

Der Ursprung des Wortes liegt im lateinischen contemplativus (beschaulich, betrachtend, theoretisch).

Aussprache

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Lautschrift (IPA): [kɔntɛmplaˈtiːf]

Verwendungsbeispiele

Silvester verbringe ich gerne kontemplativ an meinen Schreibtisch und blicke auf das vergangene Jahr zurück.

Er ist eher kontemplativer Natur, kein extrovertierter Draufgänger, sondern in sich gekehrt und oft in Gedanken versunken.

Für die einen ist der eigene Geburtstag stets von ausgelassenem Feiern begleitet, für die anderen ein Anlass zu kontemplativem Rückzug.

Ein kurzer Besuch im Karstadt-Kaufhaus in Hamburgs Innenstadt macht sicher. In den oberen Etagen herrscht, wenige Tage nach Ende des Winterschlussverkaufs, eine kontemplative Stimmung. Einige wenige Kunden stehen lustlos zwischen den Angeboten herum.
– Wolf Lotter (2003), Wert-Arbeit, brand eins 02/2003.

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