Syndrom

Ein Syndrom ist ein Krankheitsbild, welches aus einem Komplex mehrerer Symptome besteht.

Das Substantiv stammt aus dem Griechischen; das Präfix sýn bedeutet „zusammen“, dromḗ steht für „Lauf“, also ein „Zusammenlaufen“ oder „Zusammenkommen“.

Der Patient leidet schon seit längerer Zeit an diesem Syndrom.

Das prämenstruale Syndrom kann sich unter anderem durch Reizbarkeit, Aggressivität, vermindertes Selbstwertgefühl oder manische Depressionen äußern.

Die Unfähigkeit, äußere Reize auszublenden, ein ständiger Bewegungsdrang, fahrige Gedanken, Ungeduld, Abgelenktheit und Unruhe – all das sind typische Symptome für das Syndrom, von dem Mediziner lange glaubten, es trete nur unter Kindern und Jugendlichen auf. Verschiedene Untersuchungen belegen mittlerweile, dass die Störung auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben kann.
Julia Völker und Dagny Lüdemann, Serie Psychisch krank: Bin ich ein Versager?, Zeit Online, 06.01.2014.

 

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