Bankrott

Ein Bankrott ist die „Zahlungsunfähigkeit“ von Staaten, Unternehmen oder Privatpersonen, also ein wirtschaftliches Scheitern, ohne Möglichkeit die Geldgeber auszuzahlen. Enger definiert wird der Begriff vom deutschen Strafrecht als das vorsätzliche  oder fahrlässige Herbeiführen der Zahlungsunfähigkeit, was mit bis zu 5 respektive 2 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Neben dem wirtschaftlichen Scheitern kann – im übertragenen Sinne – auch ein Scheitern in anderen Bereichen gemeint sein, so spricht man etwa vom moralischen, geistigen oder politischen Bankrott.

Der Begriff enstammt dem italienischen banco rotto, was „zerbrochener Tisch“ bedeutet. Der zerbrochene Tisch ist dabei der Tisch der Geldwechsler, auf dem Finanzgeschäfte abgewickelt wurden.

Nach einem schwierigen Jahr musste das Unternehmen den Bankrott erklären.

Ein Staatsbankrott ist mit großen Risiken behaftet, kann aber manchmal das kleinste Übel darstellen.

Die gigantischen Unterschiede zwischen Ländern der ersten und der dritten Welt sind ein vollendeter moralischer Bankrott.

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