Redundanz

Das Substantiv Redundanz (die) beschreibt das Vorhandensein von mehr Dingen, Daten oder Informationen, als eigentlich benötigt werden.

Redundanzen gibt es etwa

  • in der Sprache (z.B. mehrfaches Beschreiben des selben Sachverhaltes).
  • in der Informatik (mehrfache Speicherung oder Übertragung der gleichen Daten).
  • in technischen Systemen (mehrere Systeme oder Komponenten mit der gleichen Funktion).

Redundanzen sind überflüssig – bis sie es nicht sind:

In der Kommunikation, vor allem der gesprochenen Sprache, erhöhen sie den Grad der erfolgreichen Übertragung von Informationen. Sagt man etwas zweimal, ggf. leicht unterschiedlich formuliert, kommt es mit größerer Wahrscheinlichkeit beim Gesprächspartner an.

In der Informatik ist es keine Seltenheit, dass Speichermedien den „Hardwaretod“ sterben oder verloren gehen. Mehrfache Sicherung der gleichen Daten schützt also vor Datenverlust.

Die Herkunft des Begriffs liegt im lateinischen redundantia (Überfülle).

Beispielsätze:

Zum Glück wurde beim Anfertigen der Backups an Redundanz gedacht, daher sind durch den Bürobrand die Firmendaten nicht verloren gegangen.

Es ist eine unnötige Redundanz, diese Information über zwei Kanäle zu übermitteln.

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