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ubiquitär

Das Adjektiv ubiquitär stammt aus dem Lateinischen, wo ubique soviel wie „überall“ bedeutet. Im deutschen Sprachgebrauch wird es als „allgegenwärtig“ oder „überall verbreitet“ verwendet.

Ubiquitär kann gut verwendet werden, um eine bedingungslose Verbreitung oder Allgegenwärtigkeit eines Sachverhaltes, eines Gegenstandes, Konventionen, Meinungen oder auch von Organismen hervorzuheben. Beispielsweise spricht man in der Informationstechnologie von „ubiquitären Informationen“ oder in wirtschaftlichem Kontext von „ubiquitären Wirtschaftsgütern“.

In Zeiten hoher Individualisierung wird die „Kraft der starken Marken“ als Königsweg zum Kunden gesehen. Ein Pfad mit zahlreichen Fallgruben: Irrtum 1: das ubiquitäre Branding, das heißt die zwanghafte Neigung, jede beliebige Kundenbeziehung zu markieren.
– Franz Liebl, Die Marken-Seuche, brand eins 05/2001.

Ethische Grundsätze sind überall und bedingungslos vertreten, sie sind ubiquitär.

Radioaktivität ist ubiquitär in jedem Medium vorhanden, die Intensität ist jedoch in Erdnähe unkritisch. In höheren Lagen hingegen nimmt sie kontinuierlich zu.

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