Eine Konzession stellt im Kontext der Amtssprache eine behördliche Genehmigung zur Ausübung eines Gewerbes dar. Des Weiteren kann der Begriff als Synonym für die ursprüngliche lateinische Bedeutung „Zugeständnis“ verwendet werden. Somit ist er ebenfalls nicht ungeeignet, um ein Entgegenkommen oder einen Gefallen zu beschreiben.
Der Begriff Konzession entstammt dem lateinischen concessio (Zugeständnis).
Aussprache
Hörbeispiel:
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Lautschrift (IPA): [ˌkɔnt͡sɛˈsi̯oːn]
Verwendungsbeispiele
Der Aussteiger an einem beliebten Strand in der Algarve, der seinen Lebensunterhalt durch das Verkaufen von selbst geschnitzten Holzfiguren bestritt, machte große Augen, als ihm die örtliche Polizei eine saftige Strafe aufdrückte, weil ihm die Konzession für sein „Gewerbe“ fehlte.
In der Auslage sieht man auf den dunklen Holzregalen weder Markendisplays noch Poster oder andere Dekorationen hier gibt es nur Armbanduhren anzuschauen. Und fast alle sind von kleinen Herstellern wie Junghans, Nomos, Vulcain oder Speake-Marin. Von Firmen also, die bei großen Geschäften wie Wempe, Beyeler oder Bucherer allenfalls ein Nischendasein fristen. „Genau das sind die Marken, die mich interessieren“, sagt Erb. Auf eine Rolex- oder Breitling-Konzession habe er keine Lust, denn deren Uhren würden sich ja von selbst verkaufen.
– Thomas Byczkowski (2010), Tick, tack, brand eins 10/2010.
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