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Liquidität

Das Substantiv Liquidität bezeichnet zum einen die Fähigkeit, Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllen zu können.

Andererseits können Liquiditäten auch „flüssige“, also mehr oder weniger frei verfügbare finanzielle Mittel sein. Darunter fallen zum Beispiel Bargeld oder Guthaben auf Girokonten.

Synonyme zu Liquidität sind „Solvenz“, „Zahlungsfähigkeit“ oder „Flüssigkeit“.

Bei Liquidität handelt es sich um eine Substantivierung des Adjektivs „liquid“, zu lateinisch liquidus (flüssig), mit dem Derivatem –ität.

Da der Interessent über genügend Liquidität verfügt, steht der Kooperation nichts mehr im Wege.

Angenommen, ein Lieferant bietet seinem Abnehmer zwei Prozent Skonto, wenn er innerhalb von 45 Tagen zahlt, und ein Nettozahlungsziel von 60 Tagen. Der Kunde nimmt, weil er nicht genug Liquidität hat, den Zahlungsaufschub voll in Anspruch. Daraus ergibt sich ein effektiver Zinssatz von 48 Prozent pro Jahr.
Christiane Sommer, Schulden als Referenz, Brandeins, 02/2004

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