Önologie

Das Substantiv Önologie (die) bedeutet „Weinbaukunde“ oder „Weinwissenschaft“.

Önologie als Fachgebiet befasst sich mit allen Aspekten der Weinherstellung, von der Rebenkultivierung und Weinkreation über die Weinverkostung bis hin zur Vermarktung von Weinen.

Ein Önologe oder eine Önologin muss also nicht nur die chemischen und biologischen Prozesse der Weinherstellung verstehen, sondern auch ein ausgeprägtes Gespür für die Kunst des Weinmachens haben. Önologen sind häufig in Weinkellereien anzutreffen, wo sie die Qualität des Weins überwachen, den Herstellungsprozess optimieren und oft auch bei der Kreation neuer Weinsorten mitwirken.

Die Wurzeln des Begriffs Önologie liegen im Griechischen: oinos bedeutet „Wein“ und logos steht für „Lehre“ oder „Wissenschaft“. Das griechische oinos geht zurück auf den König Oineus aus der griechischen Mythologie. Der Sage nach bekam er vom Gott Dionysos einen Rebstock geschenkt und wurde von diesem persönlich im Weinanbau unterwiesen.

Aussprache

Lautschrift (IPA):[ønoloˈɡiː]

Verwendungsbeispiele

Nach seinem Studium in Önologie übernahm er das Familienweingut und führte innovative Techniken ein, die den Wein noch besser machten.

Bei der Weinprobe erklärte die Önologin enthusiastisch, welche Rolle die Bodenbeschaffenheit für den Charakter des Weins spielt.

Önologie ist nicht nur Wissenschaft, sondern auch eine Kunst – jeder Wein erzählt eine Geschichte über seinen Ursprung.

Um ein guter Önologe zu sein, braucht man nicht nur Fachwissen, sondern auch eine feine Nase und einen guten Gaumen.

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